Schüttelübung: Selbstmassage-Anleitung in 3 Schritten

Schüttelübung: Selbstmassage-Anleitung in 3 Schritten

Die 3-Schritte-Schüttelübung ist so wirkungsvoll wie eine Selbstmassage und bringt Körper, Geist und Seele in Balance.

Ruft dein Körper nach Entspannung? Vielleicht ist es gerade der Nacken oder der Rücken, der sich meldet? Oder ein anderer Körperbereich braucht Ausgleich. Wahrscheinlich hast du in irgendeiner Form den Bogen überspannt: zu lange gesessen, zu wenig Pausen gemacht, dich kaum bewegt, etc.

Oder dein Körper fühlt sich rundum entspannt an und auf allen Ebenen fließt es. Jetzt möchtest du diese kraftvolle Phase halten, bewusster genießen und obendrein ausweiten. Dann ist es jetzt an der Zeit dir selbst ein Geschenk zu machen, welches dir hilft, dich auszugleichen und dranzubleiben.

Genau das kannst du mit meiner Schüttel-Selbstmassage erreichen. Es ist eine Selbstmassage, die nachhaltig von innen nach außen wirkt. Und es ist eine der effektivsten Entspannungstechniken, die ich kenne. Lerne hier auch meine beliebte Bauch-Selbstmassage-Anleitung in 3 Schritten.

Schüttelübung: Was die Selbstmassage-Technik so wirkungsvoll macht

Mit dieser kleinen Schüttel-Selbstmassage entspannst du dich ganzheitlich. Du gleichst Verspannungen nicht nur auf körperlicher Ebene aus, sondern bringst auch deine Gedanken und deine Gefühle in Schwung.

Wenn unser Körper schmerzt, ist das ein Zeichen dafür, dass unsere Körper-Geist-Seele-Einheit im Ungleichgewicht ist. Denn unsere Körperintelligenz kann uns nur mit körperlichen, emotionalen und gedanklichen Symptomen und inneren Bewegungen sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Mit Schmerzen will uns unser Körper letztlich Gutes tun, indem er uns aufmerksam macht, für uns selbst zu sorgen. Deshalb ist es absolut lohnenswert auf die Sprache deines Körpers zu hören. Wenn du dich auf ganzer Ebene ausgleichen willst, ist diese kleine Schüttelübung Gold wert.

Sie hat viele Vorteile, denn du kannst die Schüttelübung: Schüttelübung: 3-Schritte-Anleitung effektiv wie Selbstmassage, Raum für Bewusstsein, Sabine Zasche

  • in kurzer Zeit machen.
  • zwischendurch einschieben.
  • genießen wie eine Selbstmassage.
  • einsetzen, um ganzheitliche Entspannung zu erleben.
  • alleine, fast jederzeit und überall durchführen.

Die Schüttelübung basiert letztlich auf einer bewährten Massage-Technik, die Teil der Rebalancing-Massage ist. Es ist die Gelenkmobilisation nach Milton Trager oder auch Joint Release genannt. Hier gehen wir davon aus, dass jegliche Verspannung besonders in den Gelenken ansetzt.

Beim Schütteln lockerst du Gelenke, Muskeln und Gewebe, genauso wie deine Gedanken und Gefühle. Über das Schütteln wird dein ganzer Körper mobilisiert und deine Lebendigkeit kommt ins Fließen. Die Verbindung von Bewegung, Entspannung, Atmung, Stimme und bewusster Körperwahrnehmung ist es, die diese Übung so wertvoll macht.

Diese ganzheitliche Schüttelübung ist ein Allheilmittel. Sie zählt zu meinen liebsten Entspannungsübungen, weil sie so einfach und effektiv ist. Deshalb praktiziere ich sie nicht nur selbst täglich, sie ist auch fester Bestandteil meiner Ganzheitlichen Rebalancing-Ausbildung.

Die Schüttel-Selbstmassage:

  • bringt dich auf den Boden der Realität.
  • aktiviert deinen Stoffwechsel.
  • lockert und stärkt deine Muskeln, Gelenke und Gewebe.
  • löst Energie-Blockaden.
  • fördert deine Durchblutung.
  • erfrischt deinen Geist.
  • befreit dich von Stress.
  • macht dich glücklicher und vital.
  • lässt gehaltene Gefühle wieder frei fließen.

Mache die Schüttel-Selbstmassage, wenn du:

  • Steine aufeinander gestapeltverspannt bist.
  • Nacken-, Schulter- oder Rücken-Schmerzen hast.
  • im Stress bist.
  • Ausgleich brauchst.
  • schlecht gelaunt bist.
  • zur Ruhe kommen möchtest.
  • deinen Kopf überanstrengt hast.
  • Spannung in deinen Gelenken spürst.
  • dich müde und schwach fühlst.
  • dich nicht mehr konzentrieren kannst.
  • zu lange gesessen hast.
  • eine kreative Pause brauchst.
  • deiner Selbstheilungskraft Raum geben willst.
  • dich befreien willst von belastenden Gefühlen.
  • dich noch wohler fühlen willst.
  • eine wichtige Entscheidung treffen willst.
  • gerade nicht weißt wo es lang geht.
  • dich verwöhnen willst.
  • dich für ein wichtiges Projekt stärken willst.

Anleitung 3-Schritte-Schüttelmassage: kurz, leicht und wirkungsvoll

Praktiziere die Schüttel-Selbstmassage:

  • 7 Tage lang jeden Morgen 10 Minuten und
  • zusätzlich 3 x täglich eine Minute

Schritt 1: Wahrnehmen und wünschen (1 Min.)

  • Stehe in aufrechter Haltung.
  • Füße sind schulterbreit auseinander.
  • Mit sattem Kontakt zum Boden.
  • Lass all deine Gelenke locker und leicht gebeugt.
  • Dein Mund ist leicht geöffnet.
  • Arme und Schultern hängen entspannt runter.
  • Schließe deine Augen und blicke nach innen.

Spüre wie sich dein Körper anfühlt: Füße, Beine, Knie, Becken, Gesäß, Bauch, Rumpf, Nacken, Schultern, Arme und Kopf.

Nimm deine Gefühle und Gedanken wahr. Wo fühlt es sich gut an: entspannt, warm und im Fluss? Wo ist es: verspannt, blockiert und fest? Spüre, wo es Ausgleich braucht und gebe Aufmerksamkeit dort hin. Spreche kurz deinen Wunsch für die Schüttel-Massage aus.

Schritt 2: Schütteln und loslassen (8 Min.)

  • Sei gut verwurzelt und flexibel wie ein Baum.Schüttelübung: Sei verwurzelt wie ein Baum, Raum für Bewusstsein, Sabine Zasche
  • Schüttle dich mit sattem Fußkontakt zum Boden.
  • Aus dem sanften Beugen und Strecken deiner Knie.
  • Bring so eine Schüttelbewegung in deinen Körper.
  • Lass dein Becken dabei sachte vor und rück schwingen.
  • Schicke eine Wellenbewegung vom Kreuzbein die Wirbelsäule hoch bis in die Halswirbelsäule.
  • Lass Kopf und Nacken dabei locker.
  • Mit leicht geöffnetem Mund.
  • Damit sich auch dein Nacken und Kiefer lösen kann.

Richte deinen Fokus auf deinen Wunsch und lasse mit:

  • dem Schütteln,
  • der Bewegung,
  • dem langen Ausatmen,
  • einem Seufzer und Tönen

bewusst Spannung aus deinem Körper gehen und lasse Reifes einfach abfallen.

Lass dich voll und ganz für dich selber da sein. Entspann dich in deine Schüttel-Massage mit jedem langen Ausatmen mehr und mehr. Dann lass dein Schütteln langsam ausklingen und immer weniger werden, bis du zum Stillstand kommst. Spüre jetzt die Bewegungen in deinem Körper.

Schritt 3: Nachwirken und wertschätzen (1 Min.)

  • SchüttelübungNimm wahr, wie sich dein Körper jetzt anfühlt.
  • Lass dich das Schütteln in deinem Körper spüren: Kribbeln, Strömen, Fließen, Wärme, Weite und vieles mehr.
  • Spüre nach: Wie hat sich dein Wunsch bewegt?
  • Wie fühlt sich: besagte Stelle, deine Stimmung und dein Geist jetzt an?
  • Finde nun drei Worte, die dein Befinden beschreiben.

Ganz wichtig: Die Übung funktioniert nur mit gebeugten Knien und einem festen Kontakt mit deinen Füßen zum Boden. Nur so ist dein Becken beweglich und kann locker vor und rück schwingen. Lass deine Augen geschlossen, um deine Aufmerksamkeit voll bei dir zu behalten.

Das Dranbleiben ist wichtiger als die Dauer. Praktiziere diese Übung daher lieber mal nur fünf Minuten, anstatt gar nicht. Oder mach sie abends anstatt morgens.

Massage-Ausbildung Raum für Bewusstsein Sabine Zasche

Fazit:

Du kannst in deinem Leben nur etwas verändern, wenn du bereit bist, Neues auszuprobieren. Also: Tu es, bleib dran und sei liebevoll mit dir. Ich bin mir sicher, wenn du einmal auf den Schüttelmassage-Geschmack gekommen bist, wirst du diese kleine Übung mit großer Wirkung nicht mehr missen wollen.

Jetzt bin ich gespannt auf deine Erfahrung: Wie wirkt die Schüttelübung bei dir? Ich freue mich von dir unten im Kommentarfeld zu lesen.

Alles Liebe

Sabine

Über Sabine Zasche

Sabine Zasche ist Massage Expertin und Inhaberin von Raum für Bewusstsein. In ihren Massage-Ausbildungen lernen Massage-Erfahrene und -Neue, wie sie ganzheitliche Rebalancing-Massage glücklich und erfolgreich praktizieren. Hier findest du das passende Schnupperangebot. Oder melde dich jetzt für das Gratis-Webinar an.

10 Kommentare

  1. Barbara

    WOW
    herzlichen Dank liebe Sabine ♥
    das hat jetzt sehr gut getan.
    Habe z.Z. so einiges auszuhalten ( Erstverschlimmerung nach Atlaskorrektur ),
    was u.a. auch den Tinnitus lindern soll ……..
    das Schütteln hat mich jetzt genau angesprochen
    und ich werde es tägl. 3 X machen.
    Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Erfolg und Liebe bei Deinem wertvollen Wirken
    und grüße Dich herzlich ♥
    Barbara

    Antworten
    • Sabine Zasche

      Liebe Barbara, danke für Deine lieben Wünsche. Und ich freue mich, dass meine Schüttelmassage Dir so gut tut. Ich praktiziere sie auch gerade jeden Morgen. Wir geben unserem Körper damit Raum, dass er sich selbst regulieren kann. Das ist eine wunderbare Stärkung für unseren Tagesstart. In dem Sinne: Gut Schüttel 🙂 herzliche Grüsse Sabine

  2. Martina Busch

    Sehr effektiv…Vielen Dank für diese Anregung…ich werde es mal eine Woche probieren um
    die Entspannung zu vertiefen.
    Liebe Grüße und vielen Dank

    Antworten
    • Sabine Zasche

      Liebe Martina, ich komme gerade aus 6 Tagen Massage-Ausbildung. Auch hier haben wir die Selbstmassage wohltuend einfließen lassen. Ich finde es so wertvoll Techniken an der Hand zu haben, um sich selbst Entspannung zu schenken. Jetzt freue ich mich über Dein Ausprobieren und bin gespannt auf Dein Feedback nach Deiner Selbstmassage-Woche. Herzliche Grüsse Sabine 🙂

  3. Claudia

    Hallo,

    danke für die tolle Idee. Ich habe nur noch ein kleines Verständnisproblem.

    Heißt schütteln, seitlich wie ein Hund (quasi vertikal um meine eigne Achse, dass die Arme „fliegen“) oder eher ein wiegen und wippen nach vorn und hinten.

    Dankeschön!

    Antworten
    • Sabine Zasche

      Hallo Claudia,
      du schüttelst aus den gebeugten Knien heraus dein Becken vor und zurück. So schickst du einen Wellenbewegung durch deine gesamte Wirbelsäule. Arme & Kopf lässt du entspannt baumeln. Schau dir mal beim Artikel „Klopfmassage: Selbstmassage-Anleitung für Nacken & Schultern“ das Bild zu Schritt 1 an. Das siehst du es noch besser, wie sein soll.
      Viel Entspannung beim Schütteln.
      Sabine 🙂

  4. Angelina

    Liebe Sabine,
    nachdem ich seit 21 Tagen täglich 10 Minuten schüttele, mich wunderbar fühle, es beibehalten werde, habe ich eine Frage: warum werden meine Hände dabei kalt ? Auch während meiner morgendlichen 20minütigen WimHof-Atemübung werden sie sofort kalt. Ich neige zu kalten Extremitäten (leptosomer Typ), hoffte das aber durch genau diese Aktionen etwas zu ändern.
    Wie ist das zu erklären ?
    Bisher hilft nur schwarzer Tee. Manchmal auch warmes Essen mit einem Glas Wein.
    Kannst Du mir eine Antwort geben ?

    Herzlichen Dank – vor allem für die Einladung zum Schütteln !!

    Angelina

    Antworten
    • Sabine Zasche

      Liebe Angelina, herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich sehr, dass dir das Schütteln so gut tut. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich liebe es nämlich auch. Es bringt so viel in Schwung und gleichzeitig Ruhe. Aus der Ferne ist es nicht leicht dir ein umfassendes Feedback zu deinen kalten Händen zu geben. Aber ich würde gut auf deine Körperintelligenz hören: Warmes Essen, Tee, Wein. Mit der richtigen Ernährung kannst du sehr viel ausrichten. Wähle wärmende Speisen und beginne den Tag mit heissem Wasser. Schau hier kannst du mehr zu Ernährung lesen im Rahmen meines Artikel zur Frühjahrskur. Beim Schütteln würde ich drauf achten, dass du die Handgelenke und Finger locker lässt. Und vor allem dein Kiefergelenk, indem du deinen Mund leicht geöffnet hältst. Ich hoffe das hilft dir. Herzliche Grüße Sabine 🙂

  5. Nina

    Danke für die hilfreiche Anleitung zur Schüttelübung. Eine Freundin hat mir erzählt, dass ihr diese Übung vor Jahren zur Linderung ihrer Kiefergelenkschmerzen sehr geholfen hat. Sie kann sich nur jetzt nicht mehr so genau daran erinnern. VG, Nina

    Antworten
    • Sabine Zasche

      Liebe Nina, das freut mich sehr, dass die Übung hilfreich ist. Ich liebe sie und mache sie sehr oft einfach zwischendurch, wenn mein System Entspannung und Lockern braucht auf ganzer Ebene. Ja, zur Linderung ihrer Kiefergelenkschmerzen ist sie auch sehr hilfreich. Da ist es wichtig bewusst die Schultern schwer herunterhängen zu lassen und den Mund leicht zu öffnen. Damit sich die Kiefergelenke auch entspannen können. Viel Freude weiterhin beim Schütteln und liebe Grüße Sabine 🙂

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